Olaf Stapledon Roman Star Maker erschien 1937. Manche Erkenntnisse über das Universum waren gerade erst entdeckt.
Das Buch liest sich wie ein Grundlagenwerk für viele Geschichten (Clarke, Lem, Assimov). Er begibt sich auf eine kosmische Reise zum Ursprung, in der er biologische, evolutorische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ideen fantasievoll durchspielt. Er selbst beschreibt wie ein Sternenschöpfer eine Geschichte des Universums, die so mannigfaltig und so gigantisch ist, wie das Leben auf der Erde und das Universum tatsächlich ist. Er spielt mit den Bausteinen des Kosmos und des Lebens.
Er schreibt sachlich und poetisch zugleich, spirituell, aber nie religiös, sein Ideen bleiben nie an einer Vorstellung oder einem Glauben haften, sondern mäandern und pulsieren.
Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl das Buch der Bücher gelesen zu haben.
Ein panpsychistisches Meisterwerk.